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Die Aufsichtsbehörden richten sich mit Hilfe von Experten für Betrug durch KI gegen Internetwerbung, die das Schlagwort „Medizinischer Standard“ als Vermarktungstaktik einsetzt.

Falsche Werbung, übertriebene Produktansprüche sowie gefälschte Empfehlungen von Experten sind im Bereich des Livestream-E-Commerce und beim Verkauf von Kurzvideos immer häufiger zu beobachten und lösen daher breite öffentliche Besorgnis aus. In einer kürzlichen Untersuchung hat CCTV News zahlreiche rechtswidrige Praktiken aufgedeckt, die die Rechte der Verbraucher verletzen.
Falsche „Medizinische“ Produkte und betrügerische Experten – zentrale Problembereiche
Auf einer Plattform für Kurzvideos bewarben Moderator:innen gewöhnliche Gesichtstücher als „medizinisch geeignet“, wodurch viele Verbraucher dazu verleitet wurden, große Mengen zu kaufen. Gleichzeitig haben Marktüberwachungsbehörden mehrere gefälschte Werbespots untersucht, bei denen KI genutzt wurde, um Bilder und Stimmen bekannter Expert:innen zu synthetisieren.
Diese durch KI erzeugten Videos täuschen die Verbraucher dahingehend, dass die Produkte von autoritativen Expert:innen empfohlen würden, was die Marktregelung erheblich stört. Ähnlich wurden einige gewöhnliche Flüssiggetränke als Medikamente vermarktet, die angeblich Magengeschwüre heilen könnten; die Beteiligten mussten dabei hohe Geldstrafen zahlen.
Sechsmonatige Kampagne gegen KI-Fälschungen
Um Probleme in der Online-Werbung anzugehen, haben die Regulierungsbehörden systematische Maßnahmen eingeführt. Die Staatliche Verwaltung für Marktregulierung startete kürzlich eine sechsmonatige Kampagne, um Ordnung im Bereich der Online-Werbung wiederherzustellen, und führte erstmals den Begriff der „ökologischen Regulierung der Online-Werbung“ ein.
Bei dieser Kampagne liegt der Schwerpunkt auf der Beseitigung illegaler Werbung im Livestream-E-Commerce sowie in Inhalten, die durch KI erstellt werden. Es wird strenge Maßnahmen gegen den Einsatz von KI zur Nachahmung von Expert:innen und Prominenten gefordert, außerdem muss eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Werbeanzeigen vorgeschrieben werden. Die Verwaltung für Cyberspace Chinas setzt sich zudem dafür ein, dass Kurzvideoinhalte standardisiert gekennzeichnet werden – dabei sind Inhaltsmetadaten ein obligatorischer Schritt bei der Veröffentlichung, was die Transparenz der Werbung erheblich verbessert.
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