OpenAI ändert heimlich seine Satzung, um die Entlassung von Altman zu erschweren
Nach dem putschähnlichen Vorfall im Jahr 2023 hat OpenAI den Schutz für CEO Sam Altman durch eine Aktualisierung der Unternehmenssatzung weiter gefestigt. Kürzlich veröffentlichte Gerichtsdokumente zeigen, dass Altmans Position nun absolut gefestigt ist und deutlich höhere Hürden gegen externe Einmischung oder interne Bestrebungen des Vorstands, ihn abzusetzen, bestehen.
Ein Sachverständiger in Elon Musks Klage gegen OpenAI stellte fest, dass diese Änderungen stillschweigend vorgenommen wurden, als das Unternehmen auf ein gewinnorientiertes Geschäftsmodell umstellte. Im Gegensatz zur bisherigen Regel der einfachen Mehrheit bietet die neue Richtlinie Altman wirksame Schutzmaßnahmen gegen eine Entlassung.

Von der einfachen Mehrheit zur absoluten Mehrheit
Gemäß der im vergangenen Oktober verabschiedeten überarbeiteten Satzung erfordert die Abberufung des CEO nun eine „absolute Mehrheit“ – die Zustimmung von mehr als zwei Dritteln der nicht angestellten Vorstandsmitglieder der Public Benefit Corporation (PBC). Bei der aktuellen Zusammensetzung des Vorstands bedeutet dies, dass Altman nur die Unterstützung von zwei weiteren Vorstandsmitgliedern benötigt, um jeglichen Widerstand zu überwinden.
Bei dem Amtsenthebungsversuch im Jahr 2023 stimmten vier von sechs Vorstandsmitgliedern dafür, was damals ausreichte. Nach der neuen Regelung kann die gesetzliche Schwelle für eine Amtsenthebung selbst dann nicht erreicht werden, wenn vier von sieben stimmberechtigten Vorstandsmitgliedern gegen ihn sind.
Tiefgreifende Umgestaltung der Machtstruktur
Dem aktuellen OpenAI-Vorstand gehören unter anderem der ehemalige Salesforce-Co-CEO Brett Taylor und Quora-Gründer Adam D'Angelo an. Diese Umstellung auf eine „absolute Mehrheit“ wird weithin als defensiver Schachzug des OpenAI-Managements nach internen Machtkämpfen angesehen, der darauf abzielt, die Führungsstabilität in einer Phase radikaler Transformation zu gewährleisten.
Experten deuten diese Änderung der Unternehmensführung als völlige Abkehr von OpenAIs ursprünglichen Wurzeln als gemeinnützige Organisation. Durch diese institutionelle Neuerung lenkt Altman nicht nur die technologische Ausrichtung des Unternehmens, sondern hat sich auch rechtlich die langfristige Kontrolle über den 100-Milliarden-Dollar-KI-Riesen gesichert.
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Tiefgreifende Umgestaltung der Machtstruktur
Dem aktuellen OpenAI-Vorstand gehören unter anderem der ehemalige Salesforce-Co-CEO Brett Taylor und Quora-Gründer Adam D'Angelo an. Diese Umstellung auf eine „absolute Mehrheit“ wird weithin als defensiver Schachzug des OpenAI-Managements nach internen Machtkämpfen angesehen, der darauf abzielt, die Führungsstabilität in einer Phase radikaler Transformation zu gewährleisten.
Experten deuten diese Änderung der Unternehmensführung als völlige Abkehr von OpenAIs ursprünglichen Wurzeln als gemeinnützige Organisation. Durch diese institutionelle Neuerung lenkt Altman nicht nur die technologische Ausrichtung des Unternehmens, sondern hat sich auch rechtlich die langfristige Kontrolle über den 100-Milliarden-Dollar-KI-Riesen gesichert.
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