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NVIDIA stellt die „Rubin“-Beschleunigungsplattform vor: 3-nm-Chip mit 36 Milliarden Transistoren sorgt für eine fünffache Leistungssteigerung
Auf der GTC2026-Jahreskonferenz stellte Jensen Huang, Gründer von NVIDIA, die KI-Beschleunigungsplattform der nächsten Generation mit dem Codenamen „Vera Rubin“ vor. Benannt nach der Astronomin, die Beweise für die Existenz von dunkler Materie lieferte, markiert diese Plattform den tiefgreifenden Wandel von NVIDIA von einem Anbieter einzelner Chips zu einem Anbieter einer Full-Stack-Infrastruktur für KI-Fabriken. Die Rubin-GPU basiert auf dem 3-nm-Prozess von TSMC und integriert 33,6 Milliarden Transistoren – eine Steigerung von 60 % gegenüber ihrem Vorgänger Blackwell.

Die Rubin-Plattform setzt mit ihrem Ansatz der „Sechs-Chip-Zusammenarbeit“ neue Maßstäbe im Supercomputing: Der Superchip integriert eine Vera-CPU und zwei Rubin-GPUs, gepaart mit 288 GB HBM4-Speicher, der eine Bandbreite von bis zu 22 TB/s liefert. In Bezug auf die Leistung erreicht die Rubin 50 PFLOPS bei der FP4-Inferenz – das Fünffache von Blackwell – und verbessert gleichzeitig die Leistung pro Watt um das Zehnfache, wodurch die Trainingshürde für „Mixture-of-Experts“-Modelle (MoE) erheblich gesenkt wird. NVIDIA stellte zudem Pläne für den Rubin Ultra vor, der für 2027 erwartet wird und dessen NVL576-Konfiguration die Inferenzleistung voraussichtlich auf 15 ExaFLOPS steigern wird.
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