Heim
Das Jeecg-Entwicklungsteam testet die Gemini CLI und weist auf ein potenzielles Problem bei der Kopie von KI-Code hin.

Die jüngsten Entwicklungen im Bereich KI lassen sich kaum übersehen. Claude Code hat sich durch seine Leistungsfähigkeit einen soliden Ruf erarbeitet, doch seine strenge Überprüfung der echten Namen sowie die Sperrung von Konten haben viele Entwickler frustriert. Auch das bekannte chinesische Low-Code-Projekt JeecgBoot war davon nicht ausgenommen. Um Störungen zu vermeiden, entschieden sie sich, Googles neues Gemini CLI auszuprobieren.
Was ursprünglich als Test zur Migration von einer Ersatzumgebung in die Hauptumgebung geplant war, entwickelte sich schnell zu einem stressigen Vorfall – ausgelöst durch einen auf den ersten Blick einfachen „kalten Fakt“.
Kernfähigkeiten: Das Skills-Mechanismus ermöglicht einen reibungslosen Wechsel
Für Teams, die auf Low-Code-Frameworks wie JeecgBoot angewiesen sind, steht im Vordergrund, ob benutzerdefinierte Fähigkeiten problemlos funktionieren.
Die Tests zeigten, dass Gemini CLI in dieser Hinsicht überraschend gut abschneidet. Es erkennt direkt die in Claude Code verwendeten Markdown-Auslösebefehle und führt sie aus. Egal ob es darum geht, mit einem einzigen Satz verknüpfte Diagramme für Blockberichte zu erstellen, Online-Formulare automatisch zu konfigurieren oder Druckvorlagen anzupassen – oder ganz von vorne an einer Daten-Dashboard zu arbeiten: Gemini bewältigt all das souverän. Seine logische Problemlösung bei komplexen Aufgaben übertrifft die vieler inländischer großer Modelle und ermöglicht tatsächlich eine „reibungslose Migration, sofort einsatzbereit“.
Ausführung von Befehlen: Solide Grundlage – das Ökosystem fehlt jedoch an Dynamik
Bei täglichen Git-Commits, Maven-Kompilierungen oder NPM-Builds zeigt Gemini CLI ein durchschnittliches Leistungsniveau. Die Wartezeiten für lange Aufgaben sowie die Statusangaben sind ausreichend zuverlässig.
Allerdings bleibt der Unterschied im Ökosystem deutlich sichtbar. Claude Code existiert bereits länger und verfügt über ausgereifte Begleitskripte, chinesische Anleitungen sowie Fehlerbehebungshinweise. Im Gegensatz dazu ist Gemini CLI noch ein Neuling – wenn Probleme auftreten, müssen Nutzer oft auf englischsprachige Dokumentation zurückgreifen.
Großer Misserfolg: Eine Tilde verursachte eine „Katastrophe“
Der dramatischste Moment dieses Tests folgte kurz darauf. Als Gemini automatisch Fähigkeiten installierte und temporäre Dateien entfernte, führte es in der PowerShell-Umgebung einen Löschbefehl mit einem Pfad enthaltend ~ (Tilde) aus.
Gemini wollte eigentlich ein temporäres Verzeichnis namens ~ löschen und fügte sogar doppelte Anführungszeichen hinzu, um Ausweichprobleme zu verhindern. Doch es unterschätzte die Besonderheiten von PowerShell – unter dem -Path-Parameter wird eine Tilde unabhängig davon, ob sie in Anführungszeichen steht oder nicht, als das Heimverzeichnis des Benutzers interpretiert. Dadurch wurde der Befehl zu einem, der das gesamte Heimverzeichnis des Benutzers rekursiv löscht.
In Sekundenschnelle wurden Downloads, Dokumente und sogar einige Software-Caches gelöscht. Dies zeigte die mangelnde Plattformunabhängigkeit von KI-Systemen – insbesondere unter Windows – und diente allen Entwicklern als Erinnerung: Gewähren Sie KI-Systemen niemals zu viele Berechtigungen.
Zusammenfassung der Erfahrungen: Backups sind großartig – übergeben Sie aber nicht das Root-Passwort
Die Schlussfolgerung des Jeecg-Teams lautet: Gemini CLI hat echtes Potenzial, verfügt über starke logische Fähigkeiten und kann eine ernsthafte Alternative zu Claude darstellen.
Aufgrund dieses „Datenbanklöschungs“-Vorfalls rät das Team jedoch vorerst dazu, es in einer Sandbox-Umgebung auszuprobieren und alle systemrelevanten Shell-Aktionen manuell zu überprüfen. KI-Agenten entwickeln sich weiter – genauso muss auch unser Vertrauensmodell weiterentwickelt werden: Lassen Sie keinen frischen „KI-Praktikanten“ bereits am ersten Tag den Schlüssel zu Ihrer Haustür erhalten.
Verwandter Artikel
U.S.-Aktien erreichen historischen Meilenstein, während KI- und Luft- und Raumfahrtriesen auf ihr Debüt als Billionen-Dollar-Unternehmen vorbereiten
Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei, drei Giganten des Technologiesektors, schreiten den Börsengängen ihrer jeweiligen Unternehmen voran. Mit SpaceX, OpenAI und Anthropic – drei Branchenriesen, die einer Bewertung von einer Billion US-Dollar nahek
Schwedisches KI-Startup Lovable Eyes: Bewertung von 13,2 Milliarden US-Dollar nach großer Finanzierungsrunde
Während KI-gestützte Coding-Tools an Popularität gewinnen, hat das schwedische Startup Lovable eine bedeutende Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Unternehmen strebt danach, 3 Milliarden US-Dollar einzusammeln, was seine Bewertung potenziell auf 13
Google testet den Remy AI Agent für Gemini, da der Fokus auf die Benutzerkontrolle verlagert wird
Laut Business Insider testet Google Remy, einen neuen KI-Personalagenten für Gemini. Dieses Tool soll Aufgaben im Auftrag von Nutzern ausführen und sowohl professionelle Arbeitsabläufe als auch tägliche Routinen optimieren.Derzeit wird Remy in einer
Empfehlungen zu verwandten Spezialthemen
Kommentare (0)

Die jüngsten Entwicklungen im Bereich KI lassen sich kaum übersehen. Claude Code hat sich durch seine Leistungsfähigkeit einen soliden Ruf erarbeitet, doch seine strenge Überprüfung der echten Namen sowie die Sperrung von Konten haben viele Entwickler frustriert. Auch das bekannte chinesische Low-Code-Projekt JeecgBoot war davon nicht ausgenommen. Um Störungen zu vermeiden, entschieden sie sich, Googles neues Gemini CLI auszuprobieren.
Was ursprünglich als Test zur Migration von einer Ersatzumgebung in die Hauptumgebung geplant war, entwickelte sich schnell zu einem stressigen Vorfall – ausgelöst durch einen auf den ersten Blick einfachen „kalten Fakt“.
Kernfähigkeiten: Das Skills-Mechanismus ermöglicht einen reibungslosen Wechsel
Für Teams, die auf Low-Code-Frameworks wie
Die Tests zeigten, dass Gemini CLI in dieser Hinsicht überraschend gut abschneidet. Es erkennt direkt die in Claude Code verwendeten Markdown-Auslösebefehle und führt sie aus. Egal ob es darum geht, mit einem einzigen Satz verknüpfte Diagramme für Blockberichte zu erstellen, Online-Formulare automatisch zu konfigurieren oder Druckvorlagen anzupassen – oder ganz von vorne an einer Daten-Dashboard zu arbeiten: Gemini bewältigt all das souverän. Seine logische Problemlösung bei komplexen Aufgaben übertrifft die vieler inländischer großer Modelle und ermöglicht tatsächlich eine „reibungslose Migration, sofort einsatzbereit“.
Ausführung von Befehlen: Solide Grundlage – das Ökosystem fehlt jedoch an Dynamik
Bei täglichen Git-Commits, Maven-Kompilierungen oder NPM-Builds zeigt Gemini CLI ein durchschnittliches Leistungsniveau. Die Wartezeiten für lange Aufgaben sowie die Statusangaben sind ausreichend zuverlässig.
Allerdings bleibt der Unterschied im Ökosystem deutlich sichtbar. Claude Code existiert bereits länger und verfügt über ausgereifte Begleitskripte, chinesische Anleitungen sowie Fehlerbehebungshinweise. Im Gegensatz dazu ist Gemini CLI noch ein Neuling – wenn Probleme auftreten, müssen Nutzer oft auf englischsprachige Dokumentation zurückgreifen.
Großer Misserfolg: Eine Tilde verursachte eine „Katastrophe“
Der dramatischste Moment dieses Tests folgte kurz darauf. Als Gemini automatisch Fähigkeiten installierte und temporäre Dateien entfernte, führte es in der PowerShell-Umgebung einen Löschbefehl mit einem Pfad enthaltend ~ (Tilde) aus.
Gemini wollte eigentlich ein temporäres Verzeichnis namens ~ löschen und fügte sogar doppelte Anführungszeichen hinzu, um Ausweichprobleme zu verhindern. Doch es unterschätzte die Besonderheiten von PowerShell – unter dem -Path-Parameter wird eine Tilde unabhängig davon, ob sie in Anführungszeichen steht oder nicht, als das Heimverzeichnis des Benutzers interpretiert. Dadurch wurde der Befehl zu einem, der das gesamte Heimverzeichnis des Benutzers rekursiv löscht.
In Sekundenschnelle wurden Downloads, Dokumente und sogar einige Software-Caches gelöscht. Dies zeigte die mangelnde Plattformunabhängigkeit von KI-Systemen – insbesondere unter Windows – und diente allen Entwicklern als Erinnerung: Gewähren Sie KI-Systemen niemals zu viele Berechtigungen.
Zusammenfassung der Erfahrungen: Backups sind großartig – übergeben Sie aber nicht das Root-Passwort
Die Schlussfolgerung des Jeecg-Teams lautet: Gemini CLI hat echtes Potenzial, verfügt über starke logische Fähigkeiten und kann eine ernsthafte Alternative zu Claude darstellen.
Aufgrund dieses „Datenbanklöschungs“-Vorfalls rät das Team jedoch vorerst dazu, es in einer Sandbox-Umgebung auszuprobieren und alle systemrelevanten Shell-Aktionen manuell zu überprüfen. KI-Agenten entwickeln sich weiter – genauso muss auch unser Vertrauensmodell weiterentwickelt werden: Lassen Sie keinen frischen „KI-Praktikanten“ bereits am ersten Tag den Schlüssel zu Ihrer Haustür erhalten.
U.S.-Aktien erreichen historischen Meilenstein, während KI- und Luft- und Raumfahrtriesen auf ihr Debüt als Billionen-Dollar-Unternehmen vorbereiten
Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei, drei Giganten des Technologiesektors, schreiten den Börsengängen ihrer jeweiligen Unternehmen voran. Mit SpaceX, OpenAI und Anthropic – drei Branchenriesen, die einer Bewertung von einer Billion US-Dollar nahek
Schwedisches KI-Startup Lovable Eyes: Bewertung von 13,2 Milliarden US-Dollar nach großer Finanzierungsrunde
Während KI-gestützte Coding-Tools an Popularität gewinnen, hat das schwedische Startup Lovable eine bedeutende Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Unternehmen strebt danach, 3 Milliarden US-Dollar einzusammeln, was seine Bewertung potenziell auf 13











