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Die Chinesische Akademie der Wissenschaften stellt das Modell Panstone 100 vor – KI führt die wissenschaftliche Forschung in das Zeitalter von Plattformen.

Am 28. April startete die Chinesische Akademie der Wissenschaften offiziell das „Panzhi 100“-Modellsystem in Peking. Aufbauend auf dem wissenschaftlichen Grundlagenmodell „Panzhi“ umfasst dieses System eine Reihe spezialisierter Großmodelle, die acht Schlüsselbereiche abdecken: Mathematik, Physik, Materialwissenschaften, Astronomie, Umweltwissenschaften, Luft- und Raumfahrt, Geografie sowie Lebenswissenschaften. Damit markiert es einen Wandel für KI in der Wissenschaft – von fragmentierten, geschlossenen Einzelversuchen hin zu einer kooperativen, effizienten plattformbasierten Innovationsphase.
Aufwertung der Kernbasis: Drei Funktionen zur Förderung der Innovation
Als intelligenter Rückgrat des Systems wurde das „Panzhi-Wissenschaftlichen Grundlagenmodell“ auf Version 1.5pro aktualisiert. Mit 6,5 Millionen hochwertigen Datenpunkten zu wissenschaftlichem Schlussfolgern verbesserten sich die logische Argumentationsfähigkeit, die multimodale Verarbeitung sowie die Zuverlässigkeit der Ergebnisse des Modells erheblich. Die Plattform bietet nun drei Kernfunktionen an: „Literature Compass“, „Innovation Evaluation“ und „Intelligent Factory“, die darauf abzielen, den gesamten Forschungs- und Innovationsprozess zu vereinfachen. Besonders hervorzuheben ist, dass „Intelligent Factory“ bereits über 2.000 Forschungstools gesammelt hat, wodurch eine anfänglich selbstständige Toolkette entstanden ist, die Wissenschaftlern eine umfassende intelligente Unterstützungslösung bietet.
Acht fachspezifische Modelle – jeweils treibend für Durchbrüche
In spezifischen fachlichen Anwendungen zeigt „Panzhi 100“ eine starke fachliche Tiefe. Beispielsweise kann das Modell „Dayan Zhizheng“ in der Mathematik komplexe Strömungssimulationen durchführen; das Modell „Doctor Sai“ in der Physik widmet sich der Analyse von Teilchenphysik und soll die Forschungsparadigmen großer wissenschaftlicher Einrichtungen verändern. In den Materialwissenschaften ermöglicht das Modell „Zhurong“ die bedarfsorientierte Gestaltung sowie präzise Herstellung neuer Materialien; das Modell „Jinyu“ in der Astronomie kann Sonnenflares automatisch vorhersagen.
Darüber hinaus erreicht das System „Yuheng“ in den Umweltwissenschaften die weltweit erste umfassende Erfassung von Kohlenstoffemissionen; das Modell „Lingkong“ in der Luft- und Raumfahrt verfügt über tiefe kognitive Fähigkeiten sowie komplexe Argumentationsmöglichkeiten; das Modell „Kunyuan“ in der Geografie trug zur Entwicklung des ersten nationalen Standards für die Klassifizierung von Landschaftsformen bei. In den Lebenswissenschaften leistet das Modell „Digital Cell“ hervorragende Arbeit, indem es innerhalb von 30 Tagen drei bisher unbekannte Arzneimittelmolekülziele entdeckt und diese durch Experimente erfolgreich überprüft – womit ein neuer Weg für personalisierte und präzise Diagnose sowie Behandlung eröffnet wird.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Aufbau eines neuen digitalen Forschungsökosystems
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