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Der Streit zwischen Apple und OpenAI: Zwei wichtige E-Mails, eine 13-minütige Lücke sowie ein Namensverwechslung führten zum Zusammenbruch der Kommunikation

Ein Investigativbericht von NBC hat die entscheidenden Hintergründe für die Kommunikationsstörung zwischen Apple und OpenAI aufgedeckt, die schließlich zu einem Rechtsstreit wegen eines Geschäftskonflikts führte – zwei E-Mails, eine 13-minütige Pause sowie ein Identitätsfehler brachten beide Parteien vor Gericht. Apple reichte letzte Woche beim U.S. District Court for the Northern District of California eine Klage gegen OpenAI ein und warf mehreren Mitarbeitern von OpenAI vor, vertrauliche sowie geschützte Informationen über noch nicht veröffentlichte Produkte, Komponenten und Lieferantenbeziehungen gestohlen zu haben.
Nur 13 Minuten nach der ersten E-Mail kam es zu einer „Fehlkommunikation“.
Der Vorfall begann am 23. Februar 2026. An diesem Tag schickte Apples externer Rechtsanwalt Gabriel Gross um 17:53 Uhr eine erste E-Mail an Che Chang, den General Counsel von OpenAI, mit dem Betreff „Ehemaliger Apple-Mitarbeiter bei OpenAI hält vertrauliche und geschützte Informationen zurück“, zusammen mit einem PDF-Brief sowie drei Anhängen. Doch bereits 13 Minuten später, ohne eine Antwort von Chang zu erhalten, schickte Gross eine weitere E-Mail im selben Thread, in der er schrieb: „Danke für den Anruf gerade eben“ und erwähnte, dass er vor weiterem Kontakt noch einmal mit Apple sprechen wolle, während er die drei Dokumente erneut anhängte.
Tatsächlich hatten Gross und Chang in diesen 13 Minuten nicht miteinander telefoniert. Gross’ zweite E-Mail war eigentlich für einen ehemaligen Apple-Mitarbeiter namens Wang bestimmt – der später zu OpenAI wechselte – und nicht für Chang. Diese an Wang gerichtete, falsch adressierte Antwort wurde versehentlich an Chang gesendet und führte zu einem schwerwiegenden Missverständnis in ihrer Kommunikation.
OpenAI behauptet, das Missverständnis sei bereits beseitigt worden, doch Apple gibt an, es habe „niemals geantwortet“.
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