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Südkorea beginnt mit dem Bau des nationalen KI-Rechenzentrums und investiert 2,5 Billionen Won mit einem Zieljahr von 2028

Der südkoreanische Ableger von EtNews berichtet, dass am 3. August im Solar City-Datenzentrumspark in Sunan, Provinz Jeollanam-do, der Grundstein für das Korea AI Computing Center (KOACC) gelegt wurde. Mit einer Gesamtinvestition von 2,5 Billionen KRW (ca. 11,838 Milliarden RMB) soll die Anlage bis 2028 in Betrieb gehen und gilt damit als eine der bedeutendsten nationalen Investitionen Südkoreas in die KI-Infrastruktur bis heute.
Die Beteiligungsstruktur des Projekts unterstreicht das strategische Bestreben nach einer engen Zusammenarbeit zwischen Regierung und Wirtschaft. Samsung SDS führt als größter Aktionär mit einem Anteil von 30 %, während öffentliche Einrichtungen – darunter das Ministerium für Wissenschaft und ICT, die Finanzaufsichtsbehörde und der National Growth Fund – gemeinsam 29 % halten. NAVER Cloud folgt mit 26,1 %, ergänzt durch Investoren wie Kakao, KT Group, Samsung Electronics und Samsung C&T. Zusammen bilden diese Akteure die KOACC-Allianz, die mit dem umfassenden Bau und Management des Datenzentrums betraut ist.
Ziel: Globaler Markt, Wettbewerbsfähigkeit durch kosteneffiziente Rechenleistung
Nach Fertigstellung wird die Anlage leistungsstarke und kostengünstige KI-Rechenressourcen auf den globalen Markt bringen und Südkorea im weltweiten Wettbewerb um KI-Infrastruktur wettbewerbsfähig positionieren. Die KOACC-Allianz hat bereits einen Stromantrag bei der Korea Electric Power Corporation eingereicht und entwickelt parallel notwendige Infrastrukturmaßnahmen, einschließlich Wasserleitungsnetze.
Neben kommerziellen Rechenkapazitäten hat die südkoreanische Regierung innerhalb des Zentrums eine spezielle Forschungszone ausgewiesen, um inländisch entwickelte NPUs (Neural Processing Units) zu testen. Diese Initiative beschleunigt Durchbrüche im Bereich der KI-Spezialchips der lokalen Halbleiterindustrie und verwandelt das Zentrum von einem reinen Rechenversorger in ein entscheidendes Testfeld für Südkoreas Strategie der Halbleiter-Selbstversorgung.
Von der Führungsrolle von Samsung über staatliche Unterstützung bis hin zur Netzintegration und Chip-Innovation repräsentiert dieses Rechenzentrum mehr als nur eine Infrastrukturinvestition von 2,5 Billionen KRW. Es verkörpert Südkoreas Kernstrategie, im globalen KI-Wettbewerb die Autonomie bei Rechenkapazitäten zu sichern. Da KI-Infrastruktur zur neuen Frontlinie im Wettbewerb der Großmächte wird, signalisiert Südkoreas entschlossener Schritt ein starkes Engagement, wettbewerbsfähig zu bleiben.
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