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Berichten zufolge wird unter dem Druck aus Peking über eine Rücknahme der 2-Milliarden-Dollar-Akquisition des Manuskripts nachgedacht.

Meta hat mit der Schließung der Übernahme von Manus im Wert von 2 Milliarden US-Dollar begonnen, wodurch die operativen Beziehungen zu diesem in China gegründeten KI-Start-up offiziell beendet wurden und jeglicher Datenaustausch zwischen den beiden Unternehmen eingestellt wurde. Diese Maßnahme stellt den konkretesten Fortschritt dar, was die vor etwa zwei Monaten von Peking aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit erlassene Auflage zur Abstoßung des Unternehmens betrifft.
Laut Bloomberg hat Meta zudem Manus von seinen internen Systemen abgeschnitten, sodass die Mitarbeiter des Unternehmens die Tools von Manus nicht mehr für interne Projekte nutzen können, da sich die beiden Einheiten einer vollständigen Trennung nähern.
Wie May berichtete, haben die Mitbegründer von Manus erste Gespräche über die Einwerbung von rund 1 Milliarde US-Dollar an externen Investoren geführt, um das Start-up von Meta zurückzugewinnen. Eine solche Maßnahme könnte zur Gründung eines chinesischen Joint Ventures führen sowie letztendlich zu einem Börsengang an der Hongkonger Börse – auf der in diesem Jahr bereits mehr KI-Unternehmen notiert sind, darunter solche wie MiniMax und Zhipu.
Was ursprünglich als bedeutender Meilenstein für chinesische KI-Unternehmen galt, zerfällt nun in beschleunigtem Tempo. Diese Entwicklung unterstreicht Pekings entschlossenes Bemühen, die Kontrolle über als strategisch wichtig erachtete Technologien aufrechtzuerhalten – unabhängig davon, ob ein Unternehmen im Ausland gegründet wurde.
Neben der erzwungenen Abstoßung haben die chinesischen Behörden die Reisebeschränkungen für Forscher und Führungskräfte aus Privatunternehmen verschärft und eine Regierungsbeschwerde vorgeschrieben, bevor sie ins Ausland reisen dürfen. Zudem wird die Überwachung ausländischer Investitionen verstärkt; Berichten zufolge benötigen führende KI-Unternehmen wie Moonshot AI, StepFun und ByteDance eine Regierungsbeschwerde, bevor sie Investitionen aus den Vereinigten Staaten annehmen können. Diese Maßnahmen fügen sich in Pekings umfassendere Bemühungen zur Regulierung seines KI-Sektors ein.
Obwohl Meta daran arbeitet, die Verbindungen zu Manus abzubrechen, setzt das KI-Start-up weiterhin auf die Einführung neuer Funktionen, darunter Integrationen mit Similarweb und Shopify.
Manus erhielt große Aufmerksamkeit, nachdem eine virale Demonstration seiner Agenten-Technologie stattfand. Dies veranlasste das Unternehmen, Mitte 2025 seinen Personalbestand nach Singapur zu verlegen, bevor Meta im Dezember die Übernahme für 2 Milliarden US-Dollar bekanntgab. Chinesische Regulierungsbehörden hatten das Geschäft bereits früher in diesem Jahr genau unter die Lupe genommen und Bedenken hinsichtlich möglicher Verstöße gegen Technologieexportkontrollen sowie Vorschriften zu ausländischen Investitionen geäußert.
Laut der WSJ haben Manus’ Investoren, darunter das in Kalifornien ansässige Risikokapitalunternehmen Benchmark, bereits ihre Gelder aus der Übernahme erhalten. Asiatische Investoren wie Tencent, HSG und ZhenFund haben ihre Bereitschaft signalisiert, bei der Beendigung der Übernahme mitzuwirken.
Aufgrund der chinesischen Herkunft von Manus sowie seines Mutterunternehmens Butterfly Effect geriet das Unternehmen auf beiden Seiten des Pazifiks unter die Lupe. Der US-Senator John Cornyn stellte in Frage, ob amerikanisches Kapital in ein Unternehmen mit chinesischen Verbindungen investiert werden sollte.
Meta und Manus haben auf Anfragen für Stellungnahmen außerhalb der regulären Geschäftszeiten nicht reagiert.
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