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Die Google Vids App führt eine durch Eingabeaufforderungen gesteuerte Avatar-Steuerung ein
Google hat eine Reihe neuer Funktionen für seinen Video-Editor „Vids“ eingeführt, mit denen Nutzer Avatare über Textbefehle steuern und anpassen können. Dazu gehören die Integration des Modells „Veo 3.1“, die Möglichkeit zum direkten Export auf YouTube sowie eine Chrome-Erweiterung zur Bildschirmaufzeichnung.
Nutzer können nun Befehle in natürlicher Sprache verwenden, um Avatare dazu anzuleiten, bestimmte Aktionen innerhalb einer Szene auszuführen, wie beispielsweise die Interaktion mit einem Produkt oder einem Gerät. Google betont, dass Vids trotz dieser dynamischen Ergebnisse eine konsistente Charakterdarstellung beibehält.
Das Update ermöglicht die Anpassung der Charaktere an das Thema des Videos. Nutzer können das Aussehen eines Avatars verändern, seine Kleidung austauschen und neue Hintergründe generieren – alles durch einfache Textanweisungen.
Nach der Einführung der Musikmodelle Lyria 3 und Lyria 3 Pro für Soundtracks und Effekte im letzten Monat integriert Google nun das Videogenerierungsmodell Veo 3.1. Dieses Tool kann direkt im Editor achtsekündige Clips erstellen. Alle Nutzer erhalten monatlich 10 kostenlose Generierungen, während Abonnenten von Google AI Ultra und Workspace AI Ultra bis zu 1.000 Veo-Videos pro Monat generieren können.
Darüber hinaus können Nutzer ihre fertigen Videos nun direkt auf YouTube exportieren, wodurch das Herunterladen und manuelle Hochladen von Dateien entfällt. Standardmäßig sind alle exportierten Videos auf „privat“ gesetzt, sodass sie vor der Veröffentlichung überprüft werden können.

Bildnachweis:GoogleBildnachweis:Google
Eine neue Chrome-Erweiterung zur Bildschirmaufzeichnung ist ebenfalls Teil des Updates, mit der Nutzer ihren Bildschirm zusammen mit Audio- oder Videokommentaren aufzeichnen können.
Seit der ersten Vorstellung im Jahr 2024 für die Erstellung von Unternehmensinhalten hat Google die Funktionen von Vids kontinuierlich erweitert. Die Plattform führte KI-Avatare ein und öffnete später den Zugang für Verbraucher. Anfang dieses Jahres fügte Google 2D- und 3D-Avatare im Cartoon-Stil hinzu und erweiterte die Unterstützung für Voiceover um sieben neue Sprachen: Französisch, Deutsch, Italienisch, Koreanisch, Portugiesisch, Spanisch und Japanisch.
Google Vids konkurriert in einem wachsenden Markt mit Konkurrenten wie Synthesia, HeyGen, D-ID und Lemon Slice.
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