Heim
Google DeepMind bringt „Lyria 3 Pro“ auf den Markt und erweitert damit die Möglichkeiten der KI-Musik von 30-Sekunden-Vorschauen auf komplette Songs
Am 25. März veröffentlichte Google DeepMind „Lyria 3 Pro“, ein Upgrade, das nur sechs Wochen nach der vorherigen Version „Lyria 3“ erschien. Die wichtigste Verbesserung besteht darin, dass die Generierungszeit von 30 Sekunden auf drei Minuten verlängert wurde und das Modell nun in der Lage ist, die innere Struktur eines Songs zu erfassen.
Dieses Update ist von großer Bedeutung. Dreißig Sekunden reichen zwar für Hintergrund-Soundeffekte aus, reichen aber nicht aus, um einen vollständigen Song zu schreiben – ohne Strophen, ohne Wendungen, ohne Höhepunkt. Die neue strukturbewusste Funktion in Lyria 3 Pro ermöglicht es Nutzern, Elemente wie Intro, Strophe, Refrain und Bridge in ihren Eingabeaufforderungen anzugeben. Das Modell arrangiert daraufhin die Übergänge und dynamischen Veränderungen entsprechend. Dies stellt einen entscheidenden Wandel für KI-Musiktools dar, weg von reinen Generatoren hin zu kreativen Werkzeugen.

Suno und Udio gibt es bereits seit über einem Jahr
Tatsächlich ist diese Funktion bereits seit Anfang 2025 in Suno und Udio vorhanden und bietet längere Generierungszeiten sowie eine flexiblere strukturelle Steuerung. Googles Einstieg in dieser Phase signalisiert das ernsthafte Engagement des Unternehmens, im Bereich der KI-Musik mitzumischen. Dank der Vertriebskraft des Gemini-Ökosystems wird erwartet, dass die Nutzerbasis von Lyria 3 Pro die jedes anderen unabhängigen KI-Musiktools bei weitem übertreffen wird.
Die gleichzeitige Veröffentlichung von Vertex AI sendet ein weiteres Signal: Google zielt nicht nur darauf ab, Tools für Endverbraucher zu entwickeln, sondern Lyria auch in Unternehmensabläufe zu integrieren.
Was kann es leisten?
Es akzeptiert Eingaben in Form von Text, Bildern und Videos, wobei das Modell den Musikstil automatisch an die Emotion des Inhalts anpasst. Die generierten Ergebnisse umfassen Gesang, Liedtexte und Instrumente und unterstützen mehrere Sprachen. Alle Ergebnisse werden automatisch mit einem SynthID-Wasserzeichen versehen, um den KI-Ursprung zu kennzeichnen – eine bei DeepMind übliche Vorgehensweise bei der Rückverfolgung von Inhalten.
Wer kann es nutzen und wie?
Bezahlte Abonnenten der Gemini-App haben nun Zugriff darauf. Die Nutzung ist je nach Tarif gestaffelt: „AI Plus“ erlaubt etwa 10 Songs pro Tag, „Pro“ etwa 20 und „Ultra“ etwa 50. Kostenlose Nutzer nutzen weiterhin die 30-Sekunden-Version von Lyria 3.
Zu den unterstützten Sprachen gehören Englisch, Japanisch, Koreanisch, Hindi, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und Französisch. Die Nutzung ist auf Nutzer ab 18 Jahren beschränkt. Der Arbeitsablauf ist wie folgt: Gemini-App → „Musik erstellen“ → Modus „Thinking“ oder „Pro“ auswählen.
Entwickler können über Google AI Studio und die Gemini-API darauf zugreifen. Vertex AI befindet sich derzeit in der öffentlichen Vorschau und zielt auf die bedarfsgerechte Generierung auf Unternehmensebene ab. Google Vids und sein Musikproduktionstool ProducerAI haben ebenfalls mit der Integration begonnen. Die Unterstützung für Enterprise Workspace wird in den nächsten Tagen erwartet.
Urheberrechtsfragen bleiben ungelöst
Google gibt an, dass die Verwendung der Trainingsdaten den Vereinbarungen mit den Künstlern entspricht, hat jedoch keine konkreten Quellen oder den Umfang der Lizenzen offengelegt. Dies spiegelt die Urheberrechtsklagen wider, mit denen Suno und Udio konfrontiert sind – Rechtsstreitigkeiten über Trainingsdaten für KI-Musik sind in der Branche nach wie vor ungelöst, und die Stellungnahme von Google ist eher eine Grundsatzerklärung als eine vollständige Antwort.
Lyria 3 Pro wird derzeit schrittweise für Nutzer bereitgestellt, wobei es in einigen Regionen zu Verzögerungen kommen kann.
Verwandter Artikel
U.S.-Aktien erreichen historischen Meilenstein, während KI- und Luft- und Raumfahrtriesen auf ihr Debüt als Billionen-Dollar-Unternehmen vorbereiten
Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei, drei Giganten des Technologiesektors, schreiten den Börsengängen ihrer jeweiligen Unternehmen voran. Mit SpaceX, OpenAI und Anthropic – drei Branchenriesen, die einer Bewertung von einer Billion US-Dollar nahek
Schwedisches KI-Startup Lovable Eyes: Bewertung von 13,2 Milliarden US-Dollar nach großer Finanzierungsrunde
Während KI-gestützte Coding-Tools an Popularität gewinnen, hat das schwedische Startup Lovable eine bedeutende Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Unternehmen strebt danach, 3 Milliarden US-Dollar einzusammeln, was seine Bewertung potenziell auf 13
Google testet den Remy AI Agent für Gemini, da der Fokus auf die Benutzerkontrolle verlagert wird
Laut Business Insider testet Google Remy, einen neuen KI-Personalagenten für Gemini. Dieses Tool soll Aufgaben im Auftrag von Nutzern ausführen und sowohl professionelle Arbeitsabläufe als auch tägliche Routinen optimieren.Derzeit wird Remy in einer
Empfehlungen zu verwandten Spezialthemen
Kommentare (0)
Am 25. März veröffentlichte Google DeepMind „Lyria 3 Pro“, ein Upgrade, das nur sechs Wochen nach der vorherigen Version „Lyria 3“ erschien. Die wichtigste Verbesserung besteht darin, dass die Generierungszeit von 30 Sekunden auf drei Minuten verlängert wurde und das Modell nun in der Lage ist, die innere Struktur eines Songs zu erfassen.
Dieses Update ist von großer Bedeutung. Dreißig Sekunden reichen zwar für Hintergrund-Soundeffekte aus, reichen aber nicht aus, um einen vollständigen Song zu schreiben – ohne Strophen, ohne Wendungen, ohne Höhepunkt. Die neue strukturbewusste Funktion in Lyria 3 Pro ermöglicht es Nutzern, Elemente wie Intro, Strophe, Refrain und Bridge in ihren Eingabeaufforderungen anzugeben. Das Modell arrangiert daraufhin die Übergänge und dynamischen Veränderungen entsprechend. Dies stellt einen entscheidenden Wandel für KI-Musiktools dar, weg von reinen Generatoren hin zu kreativen Werkzeugen.

Suno und Udio gibt es bereits seit über einem Jahr
Tatsächlich ist diese Funktion bereits seit Anfang 2025 in Suno und Udio vorhanden und bietet längere Generierungszeiten sowie eine flexiblere strukturelle Steuerung. Googles Einstieg in dieser Phase signalisiert das ernsthafte Engagement des Unternehmens, im Bereich der KI-Musik mitzumischen. Dank der Vertriebskraft des Gemini-Ökosystems wird erwartet, dass die Nutzerbasis von Lyria 3 Pro die jedes anderen unabhängigen KI-Musiktools bei weitem übertreffen wird.
Die gleichzeitige Veröffentlichung von Vertex AI sendet ein weiteres Signal: Google zielt nicht nur darauf ab, Tools für Endverbraucher zu entwickeln, sondern Lyria auch in Unternehmensabläufe zu integrieren.
Was kann es leisten?
Es akzeptiert Eingaben in Form von Text, Bildern und Videos, wobei das Modell den Musikstil automatisch an die Emotion des Inhalts anpasst. Die generierten Ergebnisse umfassen Gesang, Liedtexte und Instrumente und unterstützen mehrere Sprachen. Alle Ergebnisse werden automatisch mit einem SynthID-Wasserzeichen versehen, um den KI-Ursprung zu kennzeichnen – eine bei DeepMind übliche Vorgehensweise bei der Rückverfolgung von Inhalten.
Wer kann es nutzen und wie?
Bezahlte Abonnenten der Gemini-App haben nun Zugriff darauf. Die Nutzung ist je nach Tarif gestaffelt: „AI Plus“ erlaubt etwa 10 Songs pro Tag, „Pro“ etwa 20 und „Ultra“ etwa 50. Kostenlose Nutzer nutzen weiterhin die 30-Sekunden-Version von Lyria 3.
Zu den unterstützten Sprachen gehören Englisch, Japanisch, Koreanisch, Hindi, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und Französisch. Die Nutzung ist auf Nutzer ab 18 Jahren beschränkt. Der Arbeitsablauf ist wie folgt: Gemini-App → „Musik erstellen“ → Modus „Thinking“ oder „Pro“ auswählen.
Entwickler können über Google AI Studio und die Gemini-API darauf zugreifen. Vertex AI befindet sich derzeit in der öffentlichen Vorschau und zielt auf die bedarfsgerechte Generierung auf Unternehmensebene ab. Google Vids und sein Musikproduktionstool ProducerAI haben ebenfalls mit der Integration begonnen. Die Unterstützung für Enterprise Workspace wird in den nächsten Tagen erwartet.
Urheberrechtsfragen bleiben ungelöst
Google gibt an, dass die Verwendung der Trainingsdaten den Vereinbarungen mit den Künstlern entspricht, hat jedoch keine konkreten Quellen oder den Umfang der Lizenzen offengelegt. Dies spiegelt die Urheberrechtsklagen wider, mit denen Suno und Udio konfrontiert sind – Rechtsstreitigkeiten über Trainingsdaten für KI-Musik sind in der Branche nach wie vor ungelöst, und die Stellungnahme von Google ist eher eine Grundsatzerklärung als eine vollständige Antwort.
Lyria 3 Pro wird derzeit schrittweise für Nutzer bereitgestellt, wobei es in einigen Regionen zu Verzögerungen kommen kann.
U.S.-Aktien erreichen historischen Meilenstein, während KI- und Luft- und Raumfahrtriesen auf ihr Debüt als Billionen-Dollar-Unternehmen vorbereiten
Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei, drei Giganten des Technologiesektors, schreiten den Börsengängen ihrer jeweiligen Unternehmen voran. Mit SpaceX, OpenAI und Anthropic – drei Branchenriesen, die einer Bewertung von einer Billion US-Dollar nahek
Schwedisches KI-Startup Lovable Eyes: Bewertung von 13,2 Milliarden US-Dollar nach großer Finanzierungsrunde
Während KI-gestützte Coding-Tools an Popularität gewinnen, hat das schwedische Startup Lovable eine bedeutende Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Unternehmen strebt danach, 3 Milliarden US-Dollar einzusammeln, was seine Bewertung potenziell auf 13











