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Google Chrome lädt heimlich ein 4-GB-KI-Modell herunter und installiert sich nach dem Löschen erneut

Google Chrome, der weltweit meistgenutzte Browser, ist in die Kritik geraten, nachdem bekannt wurde, dass er sein 4 GB großes „Gemini Nano“-Modell ohne Zustimmung der Nutzer unbemerkt auf kompatible Geräte herunterlädt. Selbst nach dem manuellen Löschen der Dateien lädt der Browser diese Berichten zufolge ohne Vorwarnung im Hintergrund erneut herunter. Diese erzwungene Installation hat in der Tech-Community ernsthafte Bedenken ausgelöst.
Gemini Nano ist ein leichtgewichtiges großes Sprachmodell, das Google für den lokalen Einsatz entwickelt hat, in erster Linie zur Unterstützung seiner umstrittenen Prompt-API-Funktion. Obwohl es als „leichtgewichtig“ bezeichnet wird, benötigt es mindestens 16 GB RAM, 4 GB VRAM und etwa 22 GB freien Speicherplatz auf der Installationspartition des Browsers.
Da Chrome weltweit rund 3,8 Milliarden Nutzer bedient, erfüllt ein erheblicher Teil der Geräte diese Hardwareanforderungen. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass das Übertragen von 4 GB Daten auf Hunderte Millionen Geräte – selbst ohne Berücksichtigung wiederholter Downloads aufgrund des heimlichen Neuinstallationsverhaltens – eine massive Verschwendung von Bandbreite und Speicherplatz darstellt.
Zum Vergleich: Das Chrome-Installationsprogramm selbst ist nur etwa 1 GB groß. Das den Nutzern heimlich bereitgestellte KI-Modell ist viermal so groß wie der Browser selbst und übertrifft bei weitem das, was die meisten Nutzer von einem standardmäßigen Feature-Update oder einer Plugin-Erweiterung erwarten würden.
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