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General Intuition strebt eine Kapitalbeschaffung in Höhe von 300 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 2 Milliarden Dollar an

General Intuition, ein in New York ansässiges Start-up, das ein Grundmodell entwickelt, mit dem KI-Agenten darin geschult werden, sich in Raum und Zeit zu orientieren, führt derzeit Gespräche über eine Finanzierungsrunde in Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar, wie TechCrunch aus informierten Kreisen erfuhr.
Die Finanzierungsrunde erfolgt acht Monate, nachdem sich General Intuition aus Medal, einer Plattform zum Hochladen und Teilen von Videospiel-Clips, mit einer Startkapitalrunde in Höhe von 134 Millionen US-Dollar abgespalten hatte. Die neue Investition würde die Bewertung des Start-ups auf knapp über 2 Milliarden US-Dollar steigern, so die Quellen.
Quellen berichten TechCrunch, dass General Intuition Zusagen von Geldgebern wie Jeff Bezos und Eric Schmidt sowie von den bestehenden Investoren Khosla Ventures und General Catalyst erhalten hat.
Pim de Witte, Mitbegründer von Medal, hat General Intuition gemeinsam mit den Mitbegründern Eloi Alonso, Adam Jelley und Vincent Micheli gegründet und leitet das Unternehmen – allesamt Forscher mit Fachkenntnissen in den Bereichen Weltmodellierung und Simulation.
Das Start-up trainiert verkörperte KI und Weltmodelle mithilfe des Datensatzes von Medal, der jährlich 2 Milliarden Videos von 10 Millionen monatlich aktiven Nutzern generiert. Das Start-up argumentiert, dass dieser Datensatz – der einzigartig ist, weil er es der KI ermöglicht, aus interaktivem Gameplay aus der Ego-Perspektive zu lernen – als ideale Grundlage dient, um Maschinen tiefgreifendes räumlich-zeitliches Denken beizubringen, wodurch sie in Simulationen in Echtzeit wahrnehmen, antizipieren und interagieren können.
Dieser Datensatz hat Berichten zufolge die Aufmerksamkeit von OpenAI auf sich gezogen, das zuvor versucht hatte, Medal zu übernehmen. Und Quellen zufolge ist OpenAI nicht das einzige große KI-Labor, das Interesse bekundet hat.
Der Bereich der Weltmodelle, in dem General Intuition tätig ist, heizt sich auf. Startups wie Runway, Decart und World Labs haben alle kürzlich Weltmodelle veröffentlicht, und Googles Genie 3 hat vor Kurzem damit begonnen, Google-Maps-Daten zu integrieren, um realistischere Simulationsmöglichkeiten zu schaffen.
All diese Unternehmen sehen Gaming und Robotik-Training als kurzfristige kommerzielle Anwendungsfälle, doch General Intuition verfolgt einen anderen Ansatz: Es entwickelt Weltmodelle, um Agenten zu trainieren, nicht um sie zu verkaufen. Die Agenten sind das Produkt, und der einzigartige Datensatz des Start-ups ebnet ihm einen tragfähigen Weg in die Zukunft.
General Intuition plant, die Mittel zur Erweiterung seiner Rechenkapazität zu nutzen, mit dem Ziel, bis Ende des Sommers oder Anfang Herbst ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, so eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle.
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