Steven Spielberg bestreitet, KI beim Filmemachen einzusetzen

Der legendäre Filmemacher Steven Spielberg sprach sich am Freitag in einem Interview auf der SXSW-Konferenz in Austin gegen den Einsatz von KI-Technologie in kreativen Bereichen aus. Auf die Frage nach seiner Sicht auf die Rolle der KI beim Filmemachen erklärte Spielberg: „Ich habe in keinem meiner Filme jemals KI eingesetzt“, eine Bemerkung, die beim Publikum Jubel und Applaus auslöste.
Der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor, bekannt für Blockbuster wie „Der weiße Hai“, „E.T. – Der Außerirdische“, „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ und „Jäger des verlorenen Schatzes“, ist nicht grundsätzlich gegen Technologie. Seine eigene Filmografie erkundet technologisch reichhaltige Welten, sowohl utopische als auch dystopische, wie in „Minority Report“, „Ready Player One“ und „A.I. – Künstliche Intelligenz“ zu sehen ist.
Auf der SXSW 2026 stellte Spielberg klar, dass er nicht die Absicht habe, eine umfassende Kritik an der KI zu üben, und erkannte deren Wert in vielen Bereichen an. Er betonte jedoch, dass es in seinen Autorenteams, selbst für das Fernsehen, „keinen leeren Stuhl mit einem Laptop“ gebe, was bedeutet, dass er kreative Arbeit nicht an Maschinen delegiert.
„Ich unterstütze KI nicht, wenn sie darauf abzielt, einen kreativen Menschen zu ersetzen“, bekräftigte er.
Während ein Filmemacher von Spielbergs Kaliber vielleicht keine KI-Unterstützung benötigt, vermarkten KI-Startups ihre Tools aktiv an unabhängige Filmemacher mit begrenzten Ressourcen. Gleichzeitig prüfen große Streaming-Plattformen die Integration von KI. Amazon hat angekündigt, in diesem Jahr KI-Tools für die Film- und Fernsehproduktion zu testen, und Netflix hat kürzlich Ben Afflecks KI-Filmproduktionsfirma für geschätzte 600 Millionen Dollar übernommen.
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