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Südkorea legt für 2027 ein Budget von 80 Billionen KRW fest und stützt sich dabei auf Steuern für KI-Chips.

Das südkoreanische Budget für 2027 wird voraussichtlich 80 Billionen Won (ca. 3,6 Billionen CNY) übersteigen, angetrieben durch Steuereinnahmen aus dem boomenden KI-Chipsektor. Dies stellt einen erheblichen Anstieg gegenüber dem Ausgabenplan für 2026 in Höhe von 727,9 Billionen Won dar. Finanzminister Park Hong-geun erklärte auf der Konferenz zur nationalen Finanzstrategie, dass das Budget auf höheren Steuereinnahmen und gekürzten Ausgaben beruhe.
Drei Superprojekte im Mittelpunkt
Die Regierung hat drei „Superprojekte“ – Halbleiter, KI-Rechenzentren und physische KI – für die fiskalische Investition priorisiert. Präsident Yoon Suk Yeol versprach uneingeschränkte Unterstützung für Unternehmensinvestitionen und betonte, dass neue Steuereinnahmen während der entscheidenden Phase des globalen KI-Wettlaufs lebenswichtige Ressourcen seien.
Um die Finanzierung zu sichern, wird Südkorea discretionary und mandatory Ausgaben überprüfen und etwa 50 Billionen Won (ca. 225,3 Milliarden CNY) an Ausgaben umstrukturieren – doppelt so viel wie im Vorjahr. Die Regierung zielt darauf ab, bestehende Mittel durch strukturelle Anpassungen umzuverteilen, anstatt sich ausschließlich auf Steuererhöhungen zu verlassen.
Fonds für zukünftige Reaktionen eingerichtet
Ein „Fonds für zukünftige Reaktionen“ wird als strategisches Investitionsinstrument geschaffen, das Steuereinnahmen über langfristige Trends hinaus in vier Schlüsselbereiche kanalisiert: Jugend, zukünftige Wachstumstreiber, regionale Entwicklung und Talenteentwicklung. Diese Strategie zielt darauf ab, die Vorteile der KI-Branche in langfristige nationale Wettbewerbsfähigkeit umzuwandeln und Südkoreas Position in zukünftigen Industrien zu sichern.
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