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Microsoft gründet ein Unternehmen für den Einsatz von KI und stellt dafür 2,5 Milliarden Dollar bereit

Am Donnerstag stellte Microsoft einen neuen Geschäftsbereich namens „Microsoft Frontier“ vor, der sich darauf konzentriert, erfolgreiche KI-Implementierungen in Unternehmen mithilfe der bestehenden KI-Tools des Unternehmens voranzutreiben. Die Initiative wird durch eine Investition von 2,5 Milliarden US-Dollar seitens Microsoft finanziert und von 6.000 Experten aus Industrie und Technik unterstützt.
In einer Erklärung zur Ankündigung des Vorhabens wandte sich Judson Althoff, CEO des Commercial Business bei Microsoft, gegen die Bezeichnung „Forward Deployed Engineer“ (FDE), die solchen Bemühungen oft angeheftet wird. „Dies geht über das hinaus, was bisher als ‚Forward-Deployed Engineering‘ bezeichnet wurde“, schrieb Althoff, „und wird die größte, leistungsfähigste und ergebnisorientierteste Ingenieursorganisation der Branche sein.“
Dennoch ähnelt das neue Projekt stark mehreren FDE-basierten KI-Initiativen, die in den letzten Monaten angekündigt wurden. Nur zwei Tage zuvor hatte Amazon Web Services intern 1 Milliarde US-Dollar für ein ähnliches KI-Implementierungsprojekt zugesagt und dabei ausdrücklich das FDE-Modell übernommen. Auch OpenAI und Anthropic haben Joint Ventures dieser Art ins Leben gerufen, wobei diese Vorhaben zusätzlich mit Fremdkapital von Private-Equity-Firmen verbunden sind.
Der bestehende Kundenstamm von Microsoft verschafft dem neuen Vorhaben einen erheblichen Vorsprung, da das Unternehmen bereits Ingenieure in weiten Teilen der Fortune-500-Unternehmen eingesetzt hat. In der Ankündigung werden erste Partnerschaften mit der London Stock Exchange Group sowie mit Unilever, Land O’Lakes und Accenture genannt.
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