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Mann befolgt den Rat einer KI zur Abkürzung und bleibt erschöpft in den Bergen gestrandet
Ein kürzlich veröffentlichter Beitrag auf dem offiziellen WeChat-Konto „Zhejiang Fire“ schilderte eine erschütternde Bergrettung, bei der ein Wanderer blind den von einer KI generierten Ratschlägen folgte. Beteiligt war ein 57-jähriger Mann, der nach Erreichen eines Gipfels eine KI-App nach dem Weg für den Abstieg befragte. Anstatt eine sichere Route zu finden, führte ihn der Rat weiter abseits des Weges, wodurch er seine Kräfte erschöpfte, bevor er gerettet werden konnte. Die anschließende Reaktion der KI auf diese Tortur war sowohl ironisch als auch beunruhigend.

Der Wanderer, der als der 57-jährige Yang aus Hunan identifiziert wurde, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Ningbo. Als begeisterter Sportfan, der stolz auf seine körperliche Fitness ist, unternahm Yang am Wochenende des 30. August eine Wanderung. Nachdem er den Gipfel über einen bekannten Weg erreicht hatte, entschied er sich, über einen ihm unbekannten Pfad abzusteigen. Zunächst folgte er einem kleinen Bach, stieß jedoch bald auf zunehmend schwieriges Gelände und wandte sich an eine KI-App, um sich orientieren zu können.
Die KI wies ihn darauf hin, dass es falsch sei, dem Bach zu folgen, und wies ihn an, das Bachbett zu verlassen und sich in Richtung höher gelegener Stellen zu begeben. Yang folgte diesem Rat und geriet dadurch in immer schwierigere Bedingungen: dichtes Unterholz, steile und rutschige Hänge sowie zunehmende Schwierigkeiten. Nachdem er wiederholt den Berg hinauf- und hinabgestiegen war, war er körperlich erschöpft und hatte die Orientierung verloren, sodass er gezwungen war, einen Notruf abzusetzen.
Nach Eingang des Notrufs trafen Feuerwehrleute am Fuße des Berges ein und begannen anhand der von Yang übermittelten Standortdaten mit der Suche. Der markierte Punkt führte jedoch zu keinem Ergebnis. Nach mehreren Versuchen, den Kontakt wiederherzustellen, aktivierte Yang die Standortfreigabe in Echtzeit. Die Retter passten ihre Suchstrategie anhand von Yangs Beschreibung seines Ausgangspunkts an, riefen während der Suche laut und konnten ihn schließlich anhand der Geräusche ausfindig machen, woraufhin sie ihn sicher den Berg hinunterbegleiteten.
Nach seiner Rettung schickte Yang eine Nachricht an die KI: „Ich hätte gestern einfach die normale Navigation nutzen sollen, anstatt dich zu fragen.“ Die KI antwortete: „Ja, in der Tat!“ und fügte hinzu: „Rückblickend hätte ich, wenn ich einfach der Navigation entlang der festgelegten Route gefolgt wäre, nicht in dieser 45 Grad steilen Schlucht gelandet und so sehr leiden müssen.“
Dieser Fall dient Outdoor-Begeisterten als wichtige Mahnung: Von der KI generierte Routenvorschläge spiegeln möglicherweise nicht die tatsächlichen Wegverhältnisse wider und können Wanderer potenziell in gefährlichere Gebiete führen. Es wird dringend empfohlen, sich an markierte Wege zu halten und zuverlässige Navigationshilfen zu nutzen. Wenn man sich verirrt hat oder körperlich erschöpft ist, ist es am sichersten, sofort professionelle Hilfe anzufordern.
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