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Google Chrome gibt 4 GB Speicherplatz auf Laufwerk C frei, indem es die vollständige Deaktivierung und Löschung des lokalen großen KI-Modells ermöglicht
In einer Zeit, in der „keine Software ohne KI“ mittlerweile als selbstverständlich gilt, haben große Anwendungsanbieter unermüdlich KI-Komponenten in ihre Clients integriert. Den Nutzern diese Funktionen jedoch aufzuzwingen, führt oft zu Frustration. Vor kurzem hat Google Chrome – der weltweit führende Browser gemessen am Marktanteil – endlich dem seit langem bestehenden öffentlichen Druck nachgegeben. In der neuesten Version Chrome 149 hat Google offiziell einen Schalter zum Deaktivieren der gerätebasierten KI hinzugefügt und damit eine offizielle Lösung für das vielfach kritisierte Problem geboten, dass das lokale Großmodell zwangsweise auf dem System verbleiben muss.
Zuvor hatte Google, um die Gemini-KI-Funktion tief in den Browser zu integrieren, über mehrere Chrome-Versionen hinweg einen stillen Vorgang eingeführt: Das System lud automatisch im Hintergrund ein lokales großes KI-Modell namens „OptGuideOnDeviceModel“ herunter. Diese Modelldatei, die satte 4 GB groß war, bot für die meisten normalen Nutzer kaum praktischen Nutzen und belegte unnötigerweise wertvollen Speicherplatz auf dem Laufwerk C.

Was dies noch problematischer machte, war das hartnäckige Verhalten des Modells. In früheren Versionen lud das System die Datei bei jedem Neustart des Chrome-Browsers stillschweigend erneut herunter, selbst wenn Nutzer das 4-GB-Modell mithilfe von Bereinigungstools von Drittanbietern löschten oder manuell zum Verzeichnis navigierten. Da Google nie eine native Option zur Deaktivierung dieser Funktion bereitstellte, löste dieses einseitige Design sowohl bei Entwicklern als auch bei normalen Nutzern langfristige Kritik aus.
Mit der Veröffentlichung von Chrome 149 hat Google diese lange vernachlässigte Kontrolllücke endlich geschlossen. Nutzer, die diese Funktion für unnötig halten, können nun einfach „chrome://settings/system“ in die Adressleiste des Browsers eingeben, um auf die neu hinzugefügte Option zum Deaktivieren der gerätebasierten KI zuzugreifen.
Sobald Nutzer diese Funktion deaktivieren, bereinigt Chrome im Hintergrund automatisch das 4 GB große „OptGuideOnDeviceModel“-Modell und löscht es vollständig, ohne dass Nutzer manuell komplexe, versteckte Systemordner durchsuchen müssen. Diese Änderung ist besonders für chinesische Nutzer nützlich, bei denen diese lokale KI-Funktion aufgrund von Faktoren wie den Netzwerkbedingungen im täglichen Gebrauch selten ordnungsgemäß funktioniert hat. Die Deaktivierung und die Freigabe von 4 GB freiem Festplattenspeicher ist eindeutig die praktischere Wahl.
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