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Ehemaliger Valley-Schmitz-CEO bei Abschlussfeier der University of Arizona wegen Ängsten vor KI ausgebuht

Bei der Abschlussfeier der University of Arizona am 17. Mai wurde der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt während seiner Rede vom Publikum ausgebuht. Sein Thema – moderne Technologie, insbesondere künstliche Intelligenz – traf bei den Absolventen, die kurz vor dem Eintritt ins Berufsleben stehen, einen besonders empfindlichen Nerv.
Schmidts Vortrag konzentrierte sich stark auf die Auswirkungen der Technologie auf die Gesellschaft. Er merkte an, dass die Menschen zwar einst glaubten, sie würden zur Verbreitung von Wissen beitragen, die Realität jedoch weitaus komplizierter sei. Moderne Technologie, so argumentierte er, verbinde Menschen, isoliere sie aber in gewisser Weise auch. Er stellte fest, dass viele junge Menschen Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft empfinden, insbesondere angesichts des Aufstiegs und der Herausforderungen der KI.
„Ich weiß, wie ihr euch gerade fühlt. Es ist eine Art Angst“, sagte Schmidt und ging auf die Reaktionen der Studierenden ein. Er betonte, dass die Ängste junger Menschen verständlich seien: Die Zukunft könne vorbestimmt erscheinen, viele Arbeitsplätze gingen verloren, der Klimawandel verschärfe sich und die politischen Spaltungen vertieften sich. Er ermutigte die Absolventen, die Zukunft der KI aktiv mitzugestalten, anstatt sie einfach passiv hinzunehmen.
Obwohl Schmidts Rede einige negative Reaktionen auslöste, hält er die Entwicklung der KI für unvermeidlich. Die eigentliche Frage sei, so argumentierte er, ob die jüngere Generation ihren Platz in dieser Landschaft finden könne. Seiner Ansicht nach wird die Welt der Zukunft von der KI geprägt sein, aber die Absolventen hätten dennoch Chancen und Wahlmöglichkeiten.
Am selben Tag, an dem Schmidt seine Rede hielt, sprach Jensen Huang, CEO von NVIDIA, bei einer anderen Abschlussfeier. Sein Ton war optimistischer; er deutete an, dass KI mehr Chancen für junge Menschen schaffen und ihnen helfen würde, ihre Träume zu verwirklichen.
Bemerkenswert ist, dass Schmidt wegen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens in die Kritik geraten ist, die sein Anwalt jedoch zurückweist. Einige Studenten hatten bereits vor Beginn der Feier geplant, ihn auszubuhen. Die University of Arizona erklärte, sie habe Schmidt eingeladen, um seine herausragenden Beiträge zu Technologie und Innovation zu würdigen.
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