Arm bietet Start-ups flexiblen Zugang zu seiner Edge-KI-Plattform
Arm hat bekannt gegeben, dass seine leistungsstärkste Edge-KI-Plattform, Armv9, nun über das Flexible Access-Programm auch für Start-ups verfügbar ist.
Flexible Access ist im Wesentlichen ein „Try before you buy”-Modell für Chip-Designer und bietet Unternehmen kostengünstigen oder kostenlosen (für qualifizierte Start-ups) Zugang zu einem breiten Portfolio an Arm-Technologien, Tools und Ressourcen. So können sie frei experimentieren und Designs iterieren und zahlen nur Lizenzgebühren für die Technologien, die sie letztendlich in ihre Endprodukte integrieren.
Laut Arm hat sich dieser Ansatz bereits als wichtiger Katalysator für Innovationen erwiesen. In den letzten fünf Jahren hat er rund 400 erfolgreiche Chip-Designs, sogenannte Tape-outs, ermöglicht. Zu den namhaften Unternehmen, die dieses Modell bereits nutzen, gehören Raspberry Pi, Hailo und SiMa.ai.
Die Edge-KI-Plattform Armv9 kombiniert den hocheffizienten Arm Cortex-A320-Prozessor mit der Arm Ethos-U85 NPU, die speziell für anspruchsvolle KI-Workloads ausgelegt ist. Zusammen ermöglichen sie die Ausführung von KI-Modellen mit über einer Milliarde Parametern auf dem Gerät, sodass keine Cloud-Verbindung mehr erforderlich ist.
Diese Technologie wird die nächste Generation von Edge-KI-Anwendungen vorantreiben, wie z. B. intelligente Kameras, die Szenen nicht nur aufzeichnen, sondern auch interpretieren, Smart-Home-Geräte, die sich an die Gewohnheiten der Benutzer anpassen, und Roboter, die über Bild, Sprache und Gesten interagieren können.
Paul Williamson, Senior Vice President und General Manager der Internet of Things Group bei Arm, prognostiziert, dass die nächste Welle der KI-Innovation „am Rand stattfinden wird – in den Geräten, Schnittstellen und Systemen, die die Intelligenz näher an den Ort bringen, an dem die Daten generiert werden“.
Ein großer Vorteil dieses Ansatzes ist die verbesserte Privatsphäre und Sicherheit. Durch die lokale Verarbeitung von Daten können Geräte „wie Menschen wahrnehmen und reagieren, während die Inferenz und Datenverarbeitung sicher auf dem Gerät verbleiben“. Das bedeutet, dass persönliche Daten, wie beispielsweise Sprachbefehle, nicht an entfernte Server gesendet werden müssen. Die Armv9-Plattform erhöht die Sicherheit zusätzlich durch integrierte Funktionen wie Pointer Authentication Code (PAC) und Memory Tagging Extension (MTE) zum Schutz der Daten auf dem Gerät.
VDC Research prognostiziert, dass KI bis 2028 zur „dominierenden Technologie in IoT-Projekten“ werden wird. Die Technologie von Arm ist „bereits jetzt von zentraler Bedeutung für diesen Wandel“, und diese neueste Initiative stärkt ihre Position weiter.
Für Entwickler, die mit Edge-KI arbeiten möchten, wird der Arm Cortex-A320 ab November 2025 über das Programm verfügbar sein, der Ethos-U85-KI-Prozessor folgt Anfang 2026.
Siehe auch: NVIDIA-GPUs für die nächste Generation der KI-Services von Oracle

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Kommentare (1)
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Für Entwickler, die mit Edge-KI arbeiten möchten, wird der Arm Cortex-A320 ab November 2025 über das Programm verfügbar sein, der Ethos-U85-KI-Prozessor folgt Anfang 2026.
Siehe auch: NVIDIA-GPUs für die nächste Generation der KI-Services von Oracle

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