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Amazon übernimmt das Zürcher Robotik-Start-up Rivr, um die treppenbefahrbare „Last-Mile“-Zustellung zu verbessern
Amazon hat die Übernahme von Rivr, einem in Zürich ansässigen Start-up für autonome Robotik, abgeschlossen und signalisiert damit einen großen Vorstoß bei der Lösung der logistischen Herausforderung der „letzten Meile“, insbesondere im Hinblick auf automatisierte Lieferungen in dicht besiedelten städtischen Gebieten.
Wichtigste Innovation: Der vierbeinige Roboter auf Rädern
Das Flaggschiffprodukt von Rivr ist ein vierbeiniger Roboter mit Rädern. Mitbegründer und CEO Marko Bjelonic verglich ihn bekanntlich mit einem „Hund auf Rollschuhen“. Dieses Hybriddesign verbindet die Geschwindigkeit von Rädern mit der Agilität von Laufrobotern und ermöglicht es dem Gerät, Treppen und Bordsteinkanten selbstständig zu überwinden, um Pakete direkt an die Haustür zu liefern.

Strategische Begründung
Frühe Investition: Amazon unterstützt Rivr bereits seit Jahren. Im Jahr 2024 beteiligten sich der Amazon Industrial Innovation Fund und Bezos Expeditions an der Seed-Finanzierungsrunde des Unternehmens.
Finanzierungsgeschichte: Vor dieser Übernahme sicherte sich Rivr Finanzmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen US-Dollar, wobei die Unternehmensbewertung 100 Millionen US-Dollar erreichte.
Vision zur Skalierung: Bjelonic merkte auf LinkedIn an, dass der Beitritt zu Amazon das Ziel der Schaffung einer „universell einsetzbaren physischen KI“ beschleunigen werde, indem die umfangreichen Ressourcen von Amazon genutzt werden, um Robotik in großem Maßstab einzusetzen.
Weg zur Markteinführung
Rivr hatte zuvor im Rahmen eines Pilotprogramms in Austin mit dem Lieferdienst Veho zusammengearbeitet, mit dem Ziel, seine Flotte bis 2026 auf 100 Roboter zu erweitern. Während finanzielle Details weiterhin nicht bekannt gegeben wurden, wird die Technologie von Rivr nun in das globale Logistiknetzwerk von Amazon integriert, um die größten physischen Hindernisse bei der Hauszustellung zu überwinden.
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